Mir-doch-egal

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Freitag, 7. Oktober 2011

Und sie wird geliebt werden (3)


Kapitel 3: Und sie wird ihm Hoffnung machen

Tipp an mein Fenster, klopf an meine Tür

Tap on my window knock on my door

Ich will, dass du dich wunderschön fühlst

I want to make you feel beautiful

Sie verbrachten ziemlich viel Zeit miteinander, nur den anderen umarmend und sich sicher fühlend in den anderen Armen. Nun, zu letzt schien es, als würde es für immer so bleiben.

„Ino. Es regnet, wir sollten nicht hier draußen sein.“ Er stand auf. „Komm, ich bring dich heim.“

Sie stand ebenfalls auf. „Das ist nicht nötig, Shikamaru. Das würde dich nur nerven.“

„Meine liebe Ino, du verbringst zu viel Zeit mit mir. Du scheinst dich tatsächlich schon ein bisschen so anzuhören wie ich!“ er grinste süffisant.

Sie kicherte. Sie liefen still runter zum Dorf und genossen einfach die Gesellschaft des anderen.
Die dumpfen Schritte waren zu hören. Sie vermischten sich mit dem Geräusch von leichtem Regen, der auf den Boden fällt und sich auf den Dächern der Häuser mit der Musik des Fests mischten.

Keiner der beiden wollte die Stille, die sie umgab, durchbrechen, denn sie tröstete sie und gab ihnen den Frieden, den sie suchten. Bald kamen sie am Yamanaka Haus an und blieben im Eingang stehen. Ino durchbrach die Stille nun doch.

„Shikamaru… Arigatou, dass du mich heimgebracht hast. Bis morgen!“

Sie winkte zum Abschied und verschwand Sekunden später.

„Tschüss…“, murmelte er leise in den Wind.

Er drehte sich um und lief nach Hause, während er mit den neuen Gefühlen umzugehen 
versuchte, die er jedes mal hatte, wenn er an sie dachte. Er lächelte leicht.

Das ist es…
„Du wirst sterben!“
Nein… bitte
„Deine Zeit ist abgelaufen!“
Hör auf…
„Fang besser an zu beten!“
Irgendjemand… bitte!
„Auf Wiedersehen!“
NEIN! LASS IHN NICHT STERBEN! RETTE IHN!
„BWAHAHAHAHAHAHA! Es hat keinen Sinn es zu versuchen, Ino! Er ist schon tot! Dein zukünftiger Mann wird dich niemals mehr ansehen!“
Nein! Das ist nicht möglich! Hör auf! Hör auf zu lachen! Ich will diese Stimme nicht hören! Hör auf zu weinen! Stopp den Schmerz!

„SHIKAMARU!“

Ino wachte plötzlich auf. Sie war nass geschwitzt und ihr ganzer Körper zitterte heftig. Ihr Herz schlug sehr schnell und es schien fast, als würde es ihr aus der Brust springen. Tränen rannen über ihr Gesicht und sie war sehr verängstigt.

Ihr Alptraum war so real gewesen! Sie konnte nicht aufhören zu weinen! Der Schmerz fühlte sich so real an…

Sie schlang die Arme um die Knie und rollte sich zu einem kleinen Ball zusammen. Sie weinte heftiger als jemals zuvor. Sie wollte ihre Augen nicht schließen! Sie würde nur ein Bild von Shikamaru sehen… tot.

„Shika…“ Sie schniefte.

Es war einfach so schwer! Was, wenn ihm etwas passiert war? Sie stand auf und schnappte sich irgendwelche Kleider. Sie zog sich schnell an und sprang aus dem Fenster. Sie rannte so schnell sie konnte.

Der Regen durchnässte sie, ihre Kleider, ihre Haare… auf ihrem Gesicht mischte er sich mit ihren salzigen Tränen. Matsch bespritzte ihr gesamten Beine, während sie lief, aber das war ihr egal! Nicht hatte mehr eine Bedeutung… nur er…

Ihr Herz begann schneller zu schlagen. 

„Bitte Shikamaru… sei okay! Bitte!“

Sie schickte mehr Chakra in ihre Füße und rannte schneller. ‚Es wird ihm gut gehen! Ich weiß es einfach!‘ Sie versuchte sich selbst zu überzeugen, aber trotzdem… das Gefühl von Leere in ihrem Herzen…

Sie kam an Shikamarus Haus an und stoppte aprupt. Was, wenn es ihm gut ging? NEIN! Es würde ihm gut gehen! Aber… würde es nicht komisch aussehen, wenn sie in seinem Haus war? Oh verdammt! Das war ihr egal!

Sie sammelte Chakra in ihren Füßen und lief die Wand hoch. Sie konnte ihre Tränen immernoch nicht kontrollieren. Sie musste wissen, dass es ihm gut ging! Sie dachte nicht mal daran, am Fenster zu klopfen. Sie offnete es und betrat den Raum.

Shikamaru hörte den Krach und wie der Blitz hatte er ein Kunai gezückt und hielt es an Inos Kehle.

„Ino?“

Sie stand dort und starrte ihn einige Sekunden lang an.

„Shi…“

Sie brach in Tränen aus und umarmte ihn wirklich fest. Er ließ das Kunai auf den Boden fallen wegen dem Aufprall ihres Körpers. Sie weinte nun so hemmungslos… aber sie war glücklich. Er war sicher! Es war nur ein blöder Alptraum gewesen!

Sie konnte sich nicht mehr kontrollieren. Ihre Beine verloren ihre Stärke und sie fiel beinahe, aber sie ließ Shikamaru nicht los. Er fing sie auf und umarmte sie auch.

Er konnte spüren, wie ihre heißen Tränen an seiner nackten Brust entlangflossen (Notiz des  Autors: Whohoo!) , wie ihr nasser Körper wie verrückt zitterte und ihr Herz wild schlug. Was zur Hölle war mit ihr passiert?

Ich weiß, ich neige dazu, unsicher zu sein

I know I tend to get so insecure

Das ist jetzt egal

It doesen't matter anymore

War es schon wieder wegen Sasuke? Dieser Bastard! Dieses Mal würde Shikamaru nicht nur zusehen! Wenn er irgendetwas getan hatte, um Ino so fertigzumachen, würde er dafür bezahlen! Shikamaru war es egal, wie stark er war! Er würde ihm die Nase brechen! Und ihm dann in den Arsch treten!

„Shikamaru…“, sagte Ino zwischen zwei mal schniefen und zog damit Shikamarus Aufmerksamkeit auf sich. Er sah zu ihr runter. Sie hatte die Augen geschlossen und ein leichtes Lächeln lag auf ihren Lippen. Die Tränen flossen immernoch und hinterließen eine dünne Linie auf ihrem schönen Gesicht.

„Hai, Ino?“

„Ich…“ sie zitterte ein bisschen und das Lächeln würde von einem Frösteln verdrängt. Sie öffnete ihre Augen. „Ich dachte, du wärst…tot! Ich meine, ich hab dich tot gesehen! In meinem Traum… ich meine Alptraum! Es war furchtbar…“

Shikamaru schaute sie überrascht an. Also, sie war in diesem Zustand… wegen ihm? Sie war so aufgekratzt, weil sie dachte, er wäre tot? Sie hatte gedacht, dass sie ihn nie mehr sehen und nie mehr mit ihm reden würde?

Er wusste nicht, was er sagen oder tun sollte… also umarmte er sie fest.

„Still Ino… mach dir keine Sorgen. Ich bin hier… Alles ist gut… du brauchst dir keine Sorgen machen.“

Sie wimmerte. Sie kämpfte mit den Tränen.

„Ich… ich konnte nichts tun, um dich zu retten! Ich stand nur dort und sah, wie du getötet wurdest! Es war… unertragbar!“

„Ino, beruhig dich. Denk nicht mehr daran.“

Sie umarmte ihn noch mehr (wenn das überhaupt noch möglich war! Sie waren sich so nah).
„Der Schmerz… Ich konnte es nicht ertragen! Es fühlte sich so real an! Ich wüsste nicht, was ich ohne dich tun sollte, Shika…“

„Still Ino… denk nicht mehr daran, okay? Vergiss es. Es ist vorbei…“

Er wiederholte die beruhigenden Worte und liebkoste ihr klammes Haar sanft. Sie sah so zerbrechlich aus… nur wegen ihm… Es schien, als hätte sich doch noch Gefühle für ihn, nach allem…

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Und sie wird geliebt werden (2)

Hier Kapitel zwei :D bitte nicht schlagen, manchmal ist das Deutsch scheußlich, ich weiß... Aber beim Übersetzen nah am Text zu bleiben und gleichzeitig gutes Deutsch zu schreiben... nya^^
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Kapitel 2: Und sie wird niemals allein sein




Ich fuhr Meile um Meile


I drove for miles and miles


Und blieb an deiner Haustür hängen


And wound up at your door


„Kuso…“ Nun war es an Shikamaru zu fluchen. Er hatte, schon wieder, gegen Sasuke verloren… warum liebte sie ihn? Das war definitiv ein Mysterium für ihn… um es laut rauszuschreien: Dieser Typ redete nicht einmal mit ihr! Selbst wenn er eine Statue wäre, würde es immernoch keinen Unterschied machen!


Er lief nach Hause. Er hatte seine Arme hinter dem Kopf verschränkt und trug dieselbe gelangweilte Mine zur Schau wie immer. Er stoppte für einen Moment und schloss die Augen, hob seinen Kopf dem Regen entgegen und ließ ihn für eine Weile auf ihn fallen.


Es fühlte sich wirklich gut an. „Kuso…“ Wie war es dazu gekommen? Sie war nur ein nerviges, kleines Mädchen! Sie war es immer gewesen… und plötzlich war sie erwachsen, wirklich klug, wirklich schön… verdammt…


Ein Bild von Ino zuckte vor seinem inneren Auge. Zuerst eine lächelnde Ino, dann eine wütende Ino, dann eine wirklich wütende Ino! Aber dann war sie dort…. weinend… wegen ihm… wie es nun seit einigen Monaten gewesen war…


Steckte sie wirklich so tief drin?


Er öffnete seine Augen. Er sollte nach Hause gehen. Er war nass und es fühlte sich bereits so an, als würde er sich eine Erkältung holen, also sah er sich um, um herauszufinden, wo er war. Moment… das war nicht sein Haus…


Sicher war es ein bekanntes Haus, aber nicht seins. Es war ihrs…


Wie zur Hölle war er hierhergekommen? Er dachte, er wäre nach Hause gelaufen.



Ich habe dich so oft satt gehabt aber irgendwie


I've had you so many times but somehow


will ich mehr


I want more


„Kuso! Wie nervig…“, war seine Antwort auf die verdammten Gedanken. Sie steckte so tief in seinem Kopf, dass er sogar vor ihrem Haus endete. Er schaute nach Oben und sah, dass das Licht in ihrem Zimmer noch an war. Er lächelte.


Natürlich hoffe ich, sie weint nicht wegen ihm… verdammt… das wäre sicher nervig… Warum dachte er überhaupt an sie? Er würde niemals mehr als ein Freund für sie sein… nur ein guter alter Freund…


Aber würde er glücklich sein, wenn er nur ein Freund war? Niemals! Er wollte auf jeden Fall mehr… er wollte ihre Arme wieder um sich fühlen…


Rückblick


Eine sehr kleine Ino rannte durch die Gegend mit einigen Blumen in ihrer Hand. Sie lachte laut.


Shikamaru lag faul im Schatten eines Baumes und beobachtete, wie üblich, die Wolken.


„Hey Shika!“


Er sah zur ihr hoch und nickte.


„Hallo.“


„Schaust du dir wieder die Wolken an?“


Sie saß neben ihm und schaute gen Himmel.


„Ja. Sie sind das einzige, das nicht nervig ist..“


Ino schaute Shikamaru an.


„Bin ich… nervig?“


Er lachte ein bisschen. Natürlich nervte sie ihn ab und an…


„Ja, bist du.“


Ino blickte finster drein und stand auf. „Du bist gemein! Das erzähle ich Daddy!“


Sie lief weinend zu ihrem Vater, oder zumindest tat sie so, als würde sie weinen. Sie kam einen Moment später zurück und setzte sich wieder neben ihn.


„Was hat dein Vater gesagt?“


Sie sah wütend aus.


„Er… hat gesagt, dass du nicht gemein sein kannst, weil du ein netter Junge bist! Nicht fair!“


Er lachte in sich hinein. „Scheint so, als hätten deine falschen Tränen nichts gebracht!“


Sie gab ihm einen Klaps auf den Kopf, lachte aber selbst ein bisschen. „Hey Shika!“


Hatte dieses Mädchen nie gelernt, dass Stille ein Segen war?


„Willst du mit mir ein paar Blumem pflücken?“


„Nein… das wäre nervig…“


Sie stand auf und stampfte mit dem Fuß auf. Dann stemmte sie ihre kleinen Hände in die Hüften und schaute finster.


„Du kommst mit mir, Mister! Und basta!“


Dann packte sie ihn am Arm und zog ihn aus dem Schatten des Baumes, in die Wildnis! Sie nörgelte so lange an ihm herum, bis er aufgab und mit der kleinen hyperaktiven Blondine die Blumen pflückte. Am Ende des Tages hatten sie drei Körbe voller Blumen.


Sie war so glücklich.


„Vielen, vielen Dank, Shika! Ich mochte deine Hilfe wirklich sehr!“


Dann tat sie etwas undenkbares… sie umarmte ihn, wirklich fest!


Rückblick Ende


Er sah noch einmal hoch. Das Licht war nun aus. Er drehte sich weg und lief nach Hause, während er versuchte an etwas anderes zu denken als an sie. Was, wohlgemerkt, schwierig war…


Sehr schwierig…


Nein, einen Moment, sehr, SEHR schwierig.


„Wie nervig…“


Es macht mir nichts aus, jeden Tag


I don't mind spending everyday


draußen in deiner Ecke im strömenden Regen zu verbringen


Out on your corner in the pouring rain


Heute war ein besonderer Tag. Es war der Geburtstag des Hokage und deshalb feierte Konoha ein Fest. Jeder genoss draußen in den Straßen das Leben, aß Süßes und Popcorn und tanzte zur Musik.


Das Einzige, was sie störte war der Regen… der Dauerregen, der nun schon fast eine Woche dauerte. Es war, in Shikamarus Sprache, nervig! Aber das hielt niemanden davon ab, Spaß zu haben.


Sogar Ino war glücklich. Shikamaru beobachtete sie von Weitem. Sie ein breites Lächeln zierte ihr Gesicht. Es schien als hätte sie vergessen, was gestern passiert war. Er lächelte selbst ein bischen. 


Chouji, der gerade mit Ino sprach, sah Shikamaru.


„Hey! Shikamaru! Komm her Mann!“


„Wie nervig…“ Aber er ging trotzdem hin.


„Was hast du so alleine gemacht?“, fragte sein molliger Freund.


„Ahh… Ich hab nur nachgedacht.“ Er sah auf. Der Himmel war grau und man konnte keine Wolken erkennen. Er schaute ein bisschen finster drein. Es schien als wäre es ewig her, dass er das letzte mal den Wolken zugesehen hatte. Es war nervig…


„Shikamaru! Du kannst nicht einfach so im Regen stehen! Hast du keinen Regenschirm dabei? Du kannst nicht im Regen bleiben, weißt du? Komm einfach hierher.“ Ino zog an Shikamarus Arm und brachte ihn nah zu ihr. Dort war er unter ihrem Regenschirm, sodass er nicht nass wurde.


Chouji lachte die beiden aus. Shikamaru konnte nicht anders als zu bemerken, dass die herrische Ino zurück war. Genau so, wie er sie mochte. Also lächelte er ein bisschen.

Ino sah Chouji an. „Was?“


„Nichts! Ihr seht nur süß zusammen aus, das ist alles…!“


Inos Augen weiteten sich. Shikamaru schaute gelangweilt (tut er das nicht immer?).


„Shikamaru! Geh unter Choujis Regenschirm! Sofort!“


Ino schubste Shikamaru uner Choujis Regenschirm und ging mit einem roten Gesicht davon…


„Hey Shika… sie ist rot geworden!“ Chouji hatte ein sehr großes Grinsen im Gesicht.


Jetzt war es an Shikamaru, rot zu werden… „Willst du was essen?“ aber er wusste immer, wie man Chouji ablenken konnte…


Such nach dem Mädchen mit dem zerbrochenen Lächeln


Look for the girl with the broken smile


Frag sie, ob sie eine Weile bleiben will


Ask her if she wants to stay a while


Ino war immernoch ein bisschen rot und kicherte! Sie lächelte und fühlte eine gewisse Wärme in sich, obwohl sie nicht wusste, warum…


Sie lief zu Sakura, die ihr zuwinkte. „Hey Breitstirn!“


Sakura lächelte. Es war schön zu wissen, dass Ino immernoch dieselbe war… sogar nachdem sie sie mit Sasuke gesehen hatte (Notiz des Autors: Sakura wusste das, weil sie die Blumen gesehen hatte, die Ino fallen gelassen hatte)


„Hallo Ino-Tussi!“


Die Mädchen lächelten. Gerade als Ino dabei war, zu sagen, dass sie sie mit Sasuke gesehen hatte, tauchte er aus dem Nichts aus und küsste Sakura direkt vor Ino. Ino errötete ein bisschen, genau wie Sakura.


Ino murmelte etwas ähnliches wie eine Entschuldigung und ließ die beiden allein. Sie rannte weg vom Fest und lief zu den Steingesichtern der Hokage. Dort fühlte sie sich immer sicher.


Sie merkte nicht, dass sie Shikamaru beim Rennen anrempelte, blind vor Tränen. Als die das Monument erreichte kniete sie sich hin und begann, wieder zu weinen.


Warum fühlte sie so? Sie hatte gedacht, sie wäre über Sasuke hinweg! Dass er ihr nichts mehr bedeutete. Aber er musste sie genau dort küssen…


„Kuso…“


„Ich werde dir den Mund mit Seife waschen müssen, wenn du so weiterfluchst! Und das wäre nervig…“ 


Ino sah auf und lächelte ein bisschen. „Shikamaru… woher wusstest du, dass ich hier bin?“


Er setzte sich neben sie, wie am Tag zuvor, und seufzte.


„Du kommst immer hierher. Es ist dein Lieblingsplatz…“


Sie lächelte. Das war wahr…


„Außerdem, habe ich dich hier hochrennen gesehen…!“


Er hatte ihr folgen müssen… sie hatte wieder geweint… vermutlich schon wieder wegen diesem Uchia-Bastard. Verdammt sollte er sein!


„Hast du sie wieder gesehen?“


Sie nickte. Er schaute finster. Hier war er wieder… nur ein Freund… er brauchte mehr… aber wie sollte er das sein, wenn ihr immernoch etwas an diesem Bastard lag?


„Aber ich weiß nicht, warum ich so reagiere… ich meine… ich schaue ihn an, aber ich fühle nicht, was ich fühlen müsste, weißt du? Keine Schmetterlinge und kein warmes Gefühl innen! Weißt du?“


Shikamaru lehnte sich zurück an den Stein.


„Du wirst verrückt…“


Sie lachte und schlug ihm spielerisch auf den Arm. Aber dann wurde sie wieder traurig.


„Ich denke… Ich denke ich bin nur einsam… Ich habe jemanden gesucht, auf den ich mich verlassen konnte… jemanden, der mich lieben konnte! Und Sasuke war einfach der Typ… er ist heiß un mysteriös… aber ich weiß nicht… argh, du hast Recht! Ich werde verrückt!“


Sie legte ihren Kopf auf die Knie. „Verrückt wegen Einsamkeit…“, murmelte sie…


Er sah sie an. Sie war gebrochen…


„Ino. Du bist nicht allein… Ich bin für dich da…“


Sie schaute wieder zu ihm hoch. „Versprochen?“


„Hai.“


Sie lächelte breit und umarmte ihn!


Er war überrascht! Ich meine, sehr überrascht! Er hatte wirklich nicht damit gerechnet! Ihre Arme fühlten sich so weich an…. und ihre Haare rochen so wunderbar… er umarmte sie auch.

„Ich verspreche es, Ino… Du wirst niemals allein sein.“


Warum hatte er sich in sie verliebt…? Sollte er es nicht besser wissen? Er hatte einen IQ von über 200, um das klarzustellen… und trotzdem… ‚Wie nervig…‘


Und sie wird geliebt werden


And She will be loved


Sie wird geliebt werden


She will be loved

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Und sie wird geliebt werden

Hier die erste Story, die nicht von mir stammt. Ich hab sie gefunden, auf Englisch gelesen und mich in die Geschichte verliebt. Hier also die Kapitel, nach einander übersetzt von mir^^ Orginaltitel heißt: She will be loved, nach dem gleichnamigen Lied von Maroon 5. Das erste Kapitel trägt den Orginaltitel: And she will cry.
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Kapitel 1: Und sie wird weinen.


Schöhnheitskönigin von erst achtzehn Jahren

Beauty Queen of only eighteen

Sie hatte einige Probleme mit sich selbst

she had some trouble with herself

„Kuso…“ fluchte Ino noch einmal. Wie hatte sie es getan? Wie konnte sie nur?  Natürlich war sie immer an seiner Seite… natürlich waren die beiden im selben Team, natürlich hatte sie ihn umarmt, natürlich würde sie ihn auch retten… natürlich waren sie sich ziemlich nah gewesen in letzter Zeit, aber…

„Kuso!“ Um es laut zu schreien: Sie hatte eine riesige Stirn! Niemand sollte sie wollen! „Ach komm schon Ino… glaubst du das wirklich?“ Ino redete mit sich selbst. Sie mochte Sakura wirklich, zwar waren sie Rivalen gewesen, aber das meiste war Fassade gewesen, wie auch immer….

Ino hatte Sakura geholfen, als sie klein gewesen war. Sie hatte ihr geholfen, Blumsträuße viel schöner zu binden. Sie waren wirklich gute Freunde gewesen! Und wie hatte Sakura es ihr zurückgezahlt? Indem sie sich dem selben Jungen verliebte wie sie selbst…

„Saskue…“ Seinen Namen auszusprechen war jetzt so schwierig …. nach dem was sie gesehen hatte…

Rückblick

Ino schloss den Blumenladen und seufzte zufrieden. Es war ein guter Arbeitstag gewesen! Sie hatte viele Blumen verkauft und es trotzdem irgendwann geschafft ein liebenswürdiges Bouquet für den Jungen ihrer Träume herzustellen. Sasuke…

Sie lächelte. Dies würde der Tag sein, an dem sie endlich zusammenfinden würden! Sie war zufrieden! Okay, sie hatte Sasuke bereits gesagt, was sie fühlte, aber heute wirde alles anders sein! Er würde ihr Aufmerksamkeit schenken, sie in seinen Armen wieder und ihr sagen, dass er sie ebenfalls liebte!

Jedenfalls hoffte sie das…

Sie schloss die Tür ab, warf die Schlüssel in ihre Tasche und lief ihren glücklichen Weg, um den wundervollen Uchia zu finden. Er würde warscheinlich dabei sein, zu trainieren, also machte sie sich auf den Weg in den Wald, wo Team 7 normalerweise trainierte.

Sie schaute sich überall um, versuchte ihn zu finden und als sie gerade kurz davor war, aufzugeben, hörte sie etwas.

„Sei nicht nett, weil du gegen mich kämpfst, Sasuke! Du weißt, dass ich stärker werden will! Gib bitte alles, was du hast…“

Es war Sakuras Stimme.

„Aber Sakura, wenn ich das tue, werde ich dich verletzen! Und zwar nicht nur durch kleine Schnitte, es würde dich sehr stark verletzen! Du weißt, dass ich stärker bin als du!“

„Hai, Sasuke, das weiß ich! Das ist der Grund warum ich unbedingt mir dir trainieren wollte…“

Ino versteckte sich hinter einem Busch und beobachtete sie. Sakura war schon ein bisschen außer Atem und hatte einige Schnitte abbekommen. Sasuke schien nichts zu haben.

„Nein Sakura. So werde ich nicht mit dir kämpfen. Das steht fest.“

„Aber… Aber Sasuke! Ich will stärker werden! Bitte! Ich muss! Ich will dass du mich wirklich siehst…“ Sie wisperte die letzten Worte nur, aber der Uchia hörte sie dennoch, ebenso wie Ino.

Sasuke bewegte sich näher an Sakura heran.

„Sakura… Ich will dich nicht verletzen, okay? Du musst nicht stärker sein, damit ich dich bemerke… du hast längst bewiesen wie stark du sein kannst und du hast gezeigt, dass du willig bist, dich zu verbessern. Ich denke, dass du dich sehr verändert hast, seit wir uns das erste Mal getroffen haben…“

Sakura errötete nun ein bisschen. Ino konnte nicht glauben, was sie da hörte. Sasuke war nett zu Sakura! Das war einfach nicht möglich!

„Sakura, du hast dich verändert… Mir gefällt das…“ Sasuke lehnte sich vor und küsste sie auf die Lippen. Ino stand dort, mit offenem Mund und geweiteten Augen. Das war einfach nicht möglich!

„Nein!“ Sie ließ die Blumen fallen und rannte aus dem Wald, rannte vor ihnen weg, rannte vor allem weg.

Rückblich Ende

Er war immer da gewesen, um ihr zu helfen

he was always there to help her

Sie gehörte immer einem Anderen

She always belonged to someone else

Ino war nun auf der Spitze der Felsgesichter der Hokage. Sie liebte diesen Platz einfach. Es war so friedlich… es war schon Nacht und es hatte angefangen zu regnen. Sanfter Regen rann an Inos Haaren, Haut und Kleidern entlang.

Sie griff nach dem Band, das ihre Haare zusammenhielt und zog es heraus. Blonde Locken fielen weich auf ihren Rücken und einige Strähnen in ihr Gesicht. Sie lehnte sich zurück an den kalten Stein und ließ ihre Tränen mit dem warmen Wasser des sanften Sommerregen verschwimmen.

Sie hatte gewusst, dass es niemals passieren würde, aber sie hatte die leise Hoffnung gehabt, er würde eines Tages sehen, wer sie wirklich war, Ino Yamanaka… nicht nur eine weitere, dumme Anhängerin seinerseits!
„Kuso…“ Ino bette ihren Kopf auf die Knie und weinte lautlos.

„Weißt du, du solltest nich bei so einem Wetter hier draußen sein… du könntest dir eine Erkältung holen! Und das wäre sehr nervig.“

Ino hob ihren Kopf an und traf den Blick von einem Paar faulen, dunklen Augen.

„Shikamaru…“

Der Junge saß neben ihr.

„Warum bist du hier…?“

Er bemerkte ihre Tränen. Er hasste es, sie weinen zu sehen. Er mochte es aber auch nicht, wenn sie schrie, besonders, wenn sie ihn anschrie!

„Ich bin immer da, Ino… das weißt du…“

Sie schaute wieder nach unten. Es war wahr. Shikamaru war ihr bester Freund. Er war immer der eine, an den sie sich wenden konnte. Sie hatte sich an ihn gewended, als Sakura ihre Freundschaft wegen Sasuke gekündigt hatte, sie hatte sich an ihn gewendet, als Sasuke sie ignoriert hatte, sie hatte sich an ihn gewendet, als Sasuke ihr einen Korb gegeben hatte…

Verdammt… Es lief immer auf ihn hinaus, oder? Sasuke…

„Außerdem hat dein Vater mich hergeschickt, um dich zu holen… dieser Weg ist nervig…“
Shikamaru lehnte sich zurück. Eigentlich erwartete er soetwas wie ein Wiedererkennungszeichen von Ino, aber es kam nie. Sie war still. Zu still, seiner Meinung nach. Es war bestimmt wegen diesem Uchia-Bastard. 
Er brachte sie immer zum weinen…

Ino präsentierte sich selbst als eine starke Kunoichi, aber wenn es um Sasuke ging… wurde sie immer bis zu den Tränen getrieben. 

„Ich habe ihn gesehen… wie er Sakura geküsst hat…“

Shikamaru sah Ino an. Ihre Haare bedeckten ihr Gesicht, sodass er sie nicht richtig sehen konnte, obwohl er wusste, dass sie finster dreinsah.

„Wir sollten wirklich gehen, Ino. Dein Vater macht sich Sorgen um dich.“

Das tat er immer. Er vermied es, über Sasuke zu sprechen. Das war seine Art, ihr zu helfen, wie sie dachte… obwohl er wirklich nicht sagte, dass alles gut werden würde und dass es immer ein morgen geben würde, schaffte er es, dass sie sich gut fühlte… sicher… beschützt.

„Weißt du… Ich dachte, dass es mehr weh tun würde, als es getan hat… Ich denke, ich habe mich auf diesen Moment schon längst vorbereitet…“

„Du wirst dir eine Erkältung holen…“

Sie seufzte. Er hatte Recht, wie immer. Sie würde sich eine Erkältung holen. Aber es fühlte sich so schön an, hier, unter dem sanften Regen, mit ihrem besten Freund, während sie ihren Gefühlen freien Lauf ließ.
„Ich wünschte nur, ich wäre an ihrer Stelle, weißt du?“

Er sagte nun nichts mehr. Er hatte erneut verloren… dass Sasuke immer gegen ihn gewann… er war jahrelang für sie dagewesen! Er war ihr loyaler Freund gewesen, immer eine Schulter zum anlehnen, wenn sie weinen musste…

Aber dass war alles, was er war… ein Freund. Jemand, auf den man sich stützen konnte… aber nichts weiter. Er würde niemals eine Chance bei Ino haben. Sie war zu gut für ihn.

Shikamaru legte einen Arm um ihre Schultern, Ino legte ihren Kopf auf die Mulde seines Halses und blieb so für eine kleine Weile. Er seufzte.

„Ich bin nass… das ist zu nervig…“

Ino hob ihren Kopf. „Lass uns heimgehen. Mir geht es jetzt besser.“

Sie sah nicht so aus, als ginge es ihr besser, aber wenigstens weinte sie nicht. Shikamaru stand auf und Ino folgte ihm sogleich. Sie liefen ziemlich schnell am Monument runter und als sie das Dorf erreichten verabschiedeten sie sich ebenso schnell. Shikamaru kehrte ihr den Rücken zu und begann, wegzulaufen.

„Shikamaru!“

Er warf ihr einen Blick zu.

„Danke…“

Er lächelte und schenkte ihr ein kleines Nicken. Beide gingen ihrer eigenen Wege.