Mir-doch-egal

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Samstag, 8. Oktober 2011

Und sie wird geliebt werden (4)

Verdammt... ich beginne, auch die ganze Zeit "Wie nervig!" zu sagen xD ich leide an der Nara-Krankheit^^ Ne passt schon :D ich liebe das Kapitel
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Kapitel 4: Und sie wird Zweifel haben

Es geht nicht immer um Regenbogen und Schmetterlinge

It's not always rainbows and butterflies

Es sind Kompromisse, die uns weiterbringen

It's compromise that moves us along

Shikamaru wachte auf, weil ihm die Sonne in die Augen schien und eine leichte Brise einige Haarsträhnen umherwehte. Wie lustig, er konnte sich nicht daran erinnern, das Fenster offen gelassen zu haben…

Es war zu nervig, aufzustehen und es zu schließen, also versuchte er stattdessen wieder zu schlafen, schließlich war es zu früh, um aufzustehen.

Aber irgendetwas hielt ihn davon ab, einzuschlafen. Etwas kitzelte an seiner Brust. Er könnte die Augen öffnen und nachsehen, was das war, aber das wäre einfach zu nervig… also versuchte er, es zu ignorieren. Und das war schwierig…

Es kitzelte ihn zu Tode! Außerdem war das etwas heißes auf seiner Brust. Es schien fast, als würde dort jemand atmen. Aber… das war unmöglich, oder?

Er rutschte langsam zurück aber da war eindeutig etwas schweres auf seiner Brust, das ihn davon abhielt sich zu bewegen. Das war es… es war Zeit, seine Augen zu öffnen!

Er öffnete seine Augen langsam, sehr langsam und sie weiteten sich bei der Aussicht vor ihnen! Er errötete ein bisschen und schloss seine Augen fest.

„Wie nervig…“

Er öffnete seine Augen wieder. Es war kein Traum, Ino lag mit ihm im Bett. Ihr Kopf lag auf seiner Brust und sie atmete tief, was bedeutete, dass sie immernoch friedlich schlief.
Er hatte seine Arme um sie gelegt und zum ersten Mal realisiert, wie klein und zerbrechlich sie war… und wie perfekt ihr Körper seinen ergänzte…

Rückblick

„Du bist total nass, Ino… Du wirst dich erkälten…“

Shikamaru lief ins Bad und schnappte sich alte Shorts und ein T-Shirt. Er schickte Ino ins Badezimmer und wartete, bis sie herauskam.

Fünf Minuten vergingen. Die Tür öffnete sich langsam und sie trat aus dem Badezimmer. Ihre Haare lagen auf ihrem Kopf, immernoch nass, und lockten sich leicht. Das T-Shirt fiel immer wieder von ihrer Schulter, diese entblößend, egal wie oft sie versuchte, es hochzuziehen.

Das T-Shirt reichte ihr bis zu den Knien, sodass man die Shorts nicht wirklich sehen konnte. Sie sah absolut anbetungswürdig aus… sie hatte diesen süßen Ausdruck im Gesicht, wie ein bettelndes Kind.

Und alles war er tun wollte, war sie in seine starken Arme zu nehmen und sie lange zu küssen. Aber er widerstand dem Drang, das zu tun. Er würde vermutlich geohrfeigt werden und das war definitiv nervig!

Plötzlich, und ohne Warnung, rannte sie auf ihn zu und umarmte ihn. Er wusste nicht wirklich, was er tun sollte, also umarmte er sie auch… natürlich fühlte es sich gut an…

Ende des Rücklicks

Mein Herz ist voll und meine Tür immer geöffnet

My heart is full and my door's always open

Du kannst jederzeit kommen, wenn du willst

You can come anytime you want

Shikamaru errötete leicht. Er mochte es, sie im Arm zu halten… in seinem Bett… es fühlte sich so… richtig an!

Er starrte sie gründlich an und verpasste zu bemerken, dass seine Tür geöffnet wurde. Shikato stand dort, in der Tür und starrte seinen Sohn und die Tochter seines besten Freundes an, im selben Bett! Also tat er, was ein normaler Vater tun würde: Weggehen! Richtig…?
Shikato lächelte und lehnte sich an die Tür.

„Du hast eine gute erwischt, Shika. Ich hoffe, du kannst sie behalten…“ Er grinste einfältig.
Shikato war sowas von kein normaler Vater.

Shikamaru errötete und versuchte, die Situation zu erklären, aber Shikato lachte laut und verließ den Raum.

Um die Dinge noch schlimmer zu machen, wachte Ino wegen Shikatos Lachen auf. Sie schaute etwas verwirrt und gähnte. Sie lag auf etwas weichem und warmen und es fühlte sich wirklich toll an. Sie lächelte ein bisschen, ohne die Augen zu öffnen, und umarmte, was auch immer unter ihr lag (Shikamaru! LOL) fest.

Shika wurde noch roter. Ino durfte ihre Augen nicht öffnen! Das wäre die Hölle! Sie würde ihn zu Tode ohrfeigen! Aber was konnte er tun? Nichts… also tat er das. Er lag nur da und atmete so flach wie möglich und bewegte sich kein bisschen. Eventuell würde sie wieder einschlafen, sodass er aus seinem Bett klettern konnte.

Fünf Minuten vergingen und sie war immernoch wach. Ihr fragt euch, warum er das wusste? Nun… es lag an ihrem Atem. Es war weder langsam noch gleichmäßig wie zuvor. Oh Mann… er musste seinen Rücken strecken! Aber er konnte! Verdammt… das war ein Schmerz!

Plötzlich öffnete sich die Tür und Shikato kam schon wieder rein!

„Ich hab mich gefragt, ob ihr beiden Frühstück im Bett wollt?“ Er grinste. „Oh, hallo Ino! Du bist wach, hm? Willst du frühstücken?“

Ino saß nur da. Saß in Shikamarus Bett, wo sie auf ihm drauflag, und starrte Shikato an.

Shikamaru errötete und rief: „Pa!“

Shikato hob die Hände. „Gomen, gomen! Ich lasse euch Turteltauben allein.“

Ino starrte immernoch zur Tür. Den Mund leicht geöffnet. Shikamaru wedelte mir seiner Hand vor ihrem Gesicht, aber sie bewegte sich trotzdem nicht.

„Oi… In-“

„SHIKAMARU!“

Sie kehrte aus ihrer Trance zurück und errötete mir unglaublicher Geschwindigkeit.
„Was zur Hölle ist passiert? Warum bin ich im selben Bett wie du? Und du hast kein T-Shirt an! Und ich trage deine Kleider! Kami-Sama! Was haben wir getan?“

Shikamaru kratzte sich am Kopf.

„Nichts ist passiert, Ino. Wir sind nur… zusammen eingeschlafen…“

Ino öffnete ihren Mund. Und schloss ihn wieder. Und dann öffnete sie ihn nochmal, aber keine Worte kamen heraus. Schließlich gab sie es auf und versuchte, sich an letzte Nacht zu erinnern.
Oh ja… da war es. Der Traum…

Sie wurde ernster.

„Ino… bist du okay?“

Sie sah ihn wieder an und lächelte breit. „Mir geht’s gut, Shikamaru!“

Sie stand auf, schnappte ihre Kleider, die inzwischen trocken waren und ging ins Badezimmer, um sich anzuziehen. Shikamaru tat dasselbe, nur in seinem Zimmer.

Als sie rauskam, wusste sie nicht, wie sie auf Shikamaru reagieren sollte. Es war alles so seltsam…

„Also…“

„Ähm…“

„Hm… ich denke… ich gehe nach Hause…“

Shikamaru steckte die Hände in die Taschen.

„Okay… ich seh dich beim Training heute Mittag?“

„Sicher… bis dann!“

Sie drehte sich um und begann auf die Tür zuzulaufen.

„Warte!“

Sie blieb stehen und sah ihn an. „Was?“

Er kratzte sich am Kopf und schaute auf den Boden.

„Ähm… Ino… es ist nur… ähm… nun…“ Er errötete leicht. Denn hob er den Kopf und begegnete dem Blick von Inos blauen Augen. „Komm einfach vorbei, wann immer du etwas brauchst, okay? Ich hab es dir schon mal gesagt, ich bin für dich da… wann immer du mich brauchst.“

Dann kam er ihr näher und wollte sie auf die Wange küssen, aber sie drehte ihren Kopf und ihre Lippen berührten sich. Es war ein kurzer Kuss, aber es bedeutete ihnen viel… besonders, weil es ihr erster war.

Als sie sich trennten fühlten sie sich seltsam. Beide wurden ein bisschen rot und dann verließ Ino das Zimmer mit einem schüchternen „Tschüss…“

Sie lief nach unten und kam an der Küche vorbei, wo die Naras gerade frühstückten.
Shikamarus Mutter sah die rennende Ino und grinste dann Shikato an.

„War das nicht Yamanaka Ino?“
 
„Jep!“

„Aber ich habe sie nicht kommen sehen! Und es ist immernoch so früh…“

Shikato grinste süffant. „Jep.“

Shikamarus Mutter öffnete ihren Mund und dasselbe taten ihre Augen als die Erkenntnis sie traf.
„Unser kleiner Junge hat Sex!“

Es macht mir nichts aus, jeden Tag

I don't mind spending everyday

draußen in deiner Ecke im strömenden Regen zu verbringen

Out on your corner in the pouring rain

Es war Mittagszeit. Ino fühlte sich zu Hause nicht wohl, also erzählte sie ihren Eltern, sie würde mit Sakura zu Mittag essen. Oh und was für ein Glück, da kam sie auch schon.

Ino sah sie nicht, weil sie so in ihren eigenen Gedanken versunken war, Gedanken daran, wie es sich angefühlt hatte, als er sie geküsst hatte…
 
„Oi, Ino!“

Gedanken daran, wie sie in seinen starken Armen eingeschlafen war und seiner nackten Brust…

„Ino-Tussi!“

Gedanken daran, wie sie sich fühlte, als sie gedacht hatte, er wäre tot, sogar obwohl es nur ein Traum gewesen war…

„Kuso! Hey Ino, du fette und hässliche Tussi!“

„Nani?“

Ino warf ihrer besten Freundin/ Rivalin einen Blick zu.

„Oh, jetzt hast du mich gehört!

Sakura verschränkte ihre Arme und Ino stützte ihre Arme auf die Hüfte.
 
„Was willst du, Breistirn?“

„Warum Ino? Du brauchst nicht so aggressiv zu sein! Ich war nur auf dem Weg zu deinem Haus, um dich zum Mittagessen einzuladen.

„Oh… okay, los geht’s!“

Die zwei Kunoichis liefen zum nächsten Restaurant und setzten sich.

„Also Ino… du schienst in Gedanken versunken zu sein, als ich dich gefunden habe. An was hast du gedacht?“

Ino errötete ein bisschen, als sie an den Kuss mit Shikamaru dachte.

„Also… eigentlich nichts besonderes…“ Ino sah auf ihren Teller und begann, das Essen mit den Stäbchen umherzuschieben.

„Komm schon, Ino… du weißt, dass du es mir erzählen kannst!“

„Also…“

/-\

Währenddessen, auf der anderen Seite von Konoha, waren Shikamaru und Chouji dabei, die Wolken zu betrachten. Ich meine, Shikamaru beobachtete die Wolken und Chouji aß Chips!

„Mir ist langweilig, Shikamaru… und ich bin hungrig!“

Shikamaru stand auf.

„Komm schon Chouji, ich kauf dir Ramen.“

Chouji stand ebenfalls auf und folgte Shikamaru. Sie ließen sich am Ramen-Imbiss (Ichirakus oder so) nieder und Shikamaru bestellte Ramen für Chouji.

„Also… über was willst du reden?“, fragte Chouji, während er aß.

„Kann ein Typ dir nicht ab und zu Ramen spendieren?“

Chouji schmatzte laut und sah seinen Freund an. „Nein… nicht wenn du nicht in meine Hose passen willst! Aber ich denke das ist es nicht… also… ist es Ino?“

Shikamaru seufzte. Sein Freund durchschaute ihn immer sofort.

„Ist es nicht immer sie?“

/-\

Such nach dem Mädchen mit dem zerbrochenen Lächeln

Look for the girl with the broken smile

Frag sie, ob sie eine Weile bleiben will

Ask her if she wants to stay a while

„Er hat was?“

Sakura war überrascht! Shikamaru hatte etwas getan! Mit einem Mädchen! Außer streiten! Das war etwas neues!

„Was du gehört hast, Sakura… er hat mich geküsst… auf die Lippen…“

Sakura war sehr aufgeregt wegen der Neuigkeiten.

„Sooooo! Na los, erzähl! Mochtest du es? Wie hat es sich angefühlt?“

Ino errötete ein bisschen.

„Also, ähm… ja, ich mochte es… es hat sich… richtig angefühlt!“

Sakura lächelte und legte dann eine Hand unter ihr Kinn. Sie hatte einen intensiven Blick auf ihrem Gesicht.

„Hmm… Ino und Shikamaru… wie konnte ich das je übersehen! Es ist so offensichtlich! Es ist, als wärt  ihr füreinander gemacht oder so!“

„Ach hör auf, Sakura…“

„Es ist wahr!“

Ino wurde rot. Dann sah sie auf die Uhr, die an der Wand hing.

„Kuso! Ich bin spät fürs Training! Bis bald, Sakura! Danke für das Gespräch!“

Ino ließ ihrer Freundin einige Münzen für ihr Essen da und eilte davon.

/-\

„Endlich, Shika!“

„Was endlich?“

Shikamaru sah genervt aus. 
 
„Endlich hast du kapiert, wie sehr du sie magst! Das hat nur… 12, 13 JAHRE gebraucht?“

Shikamaru seufzte. Chouji hatte vermutlich Recht… wie immer! Verdammt, das war der Grund, warum Shikamaru immer ihn um Rat bat.

„Hast du es ihr schon gesagt?“

„Was gesagt?“

„Du bist irgendwie blöd, oder?“

Shikamaru blickte finster drein als Antwort auf die Anschuldigung.

„Ich meine, hast du ihr gesagt, dass du sie auf diese Art magst…?“

Stille…

„Nein…“

„Und auf was zur Hölle wartest du?“

„Wir sind zu spät!“

Chouji sah seinen Freund an, der ohne Sinn redete.

„Was…?“

„Wir sind zu spät fürs Training! Asuma wird uns umbringen!“

Beide sprangen auf und rannten zum Trainingsplatz. Dort war niemand…

„Verdammt…. wir sind zu spät…“

Shikamaru steckte seine Hände in die Hosentaschen. „Das ist nervig…“

Dann kam Ino an. Sie sah außer Atem aus und war ein bisschen rot vom Rennen.

„Ist… uff… Asuma… uff… Sensei… uff… schon… uff… weg?

Shikamaru starrte Ino an. Sie sah so süß aus! Total außer Atem vom rennen… Chouji bemerkte, dass sein Freund Ino ansah und lächelte.
 
„Ja… das ist er vermutlich. Ich mach mich auch vom Acker… Tschüss, Leute!“

Chouji verließ den Trainigsplatz und ließ die beiden zurück, aber nicht ohne Shikamaru ein „Sag es ihr…“ zugeflüstert zu haben.

Dann wurde es komisch… schon wieder… sie wussten nicht, was sie sagen oder tun sollten. Das ging ihnen beiden auf die Nerven!

„Ähm… also… Ino…“

„Ja…?“

Er wusste wirklich nicht, was er sagen sollte…

„Du hast dich nicht erkältet, oder? Ich meine, nachdem du nass warst und so…“

Gerade als die Wörter seinen Mund verließen, wollte er sie wieder zurücknehmen! Wie dumm das zu sagen! Er hatte einen IQ von über 200 und konnte nichts besseres sagen…

Sie kicherte ein bisschen über seinen nutzlosen Versuch, ein Gespräch zu beginnen.

„Nein, hab ich nicht… Mir geht’s gut. Dank dir und deinen Kleidern!“

Sie lächelte. Er lächelte. Und dann war da wieder diese seltsame Stille…

Und sie wird geliebt werden

And She will be loved

Sie wird geliebt werden

She will be loved

Freitag, 7. Oktober 2011

Und sie wird geliebt werden (3)


Kapitel 3: Und sie wird ihm Hoffnung machen

Tipp an mein Fenster, klopf an meine Tür

Tap on my window knock on my door

Ich will, dass du dich wunderschön fühlst

I want to make you feel beautiful

Sie verbrachten ziemlich viel Zeit miteinander, nur den anderen umarmend und sich sicher fühlend in den anderen Armen. Nun, zu letzt schien es, als würde es für immer so bleiben.

„Ino. Es regnet, wir sollten nicht hier draußen sein.“ Er stand auf. „Komm, ich bring dich heim.“

Sie stand ebenfalls auf. „Das ist nicht nötig, Shikamaru. Das würde dich nur nerven.“

„Meine liebe Ino, du verbringst zu viel Zeit mit mir. Du scheinst dich tatsächlich schon ein bisschen so anzuhören wie ich!“ er grinste süffisant.

Sie kicherte. Sie liefen still runter zum Dorf und genossen einfach die Gesellschaft des anderen.
Die dumpfen Schritte waren zu hören. Sie vermischten sich mit dem Geräusch von leichtem Regen, der auf den Boden fällt und sich auf den Dächern der Häuser mit der Musik des Fests mischten.

Keiner der beiden wollte die Stille, die sie umgab, durchbrechen, denn sie tröstete sie und gab ihnen den Frieden, den sie suchten. Bald kamen sie am Yamanaka Haus an und blieben im Eingang stehen. Ino durchbrach die Stille nun doch.

„Shikamaru… Arigatou, dass du mich heimgebracht hast. Bis morgen!“

Sie winkte zum Abschied und verschwand Sekunden später.

„Tschüss…“, murmelte er leise in den Wind.

Er drehte sich um und lief nach Hause, während er mit den neuen Gefühlen umzugehen 
versuchte, die er jedes mal hatte, wenn er an sie dachte. Er lächelte leicht.

Das ist es…
„Du wirst sterben!“
Nein… bitte
„Deine Zeit ist abgelaufen!“
Hör auf…
„Fang besser an zu beten!“
Irgendjemand… bitte!
„Auf Wiedersehen!“
NEIN! LASS IHN NICHT STERBEN! RETTE IHN!
„BWAHAHAHAHAHAHA! Es hat keinen Sinn es zu versuchen, Ino! Er ist schon tot! Dein zukünftiger Mann wird dich niemals mehr ansehen!“
Nein! Das ist nicht möglich! Hör auf! Hör auf zu lachen! Ich will diese Stimme nicht hören! Hör auf zu weinen! Stopp den Schmerz!

„SHIKAMARU!“

Ino wachte plötzlich auf. Sie war nass geschwitzt und ihr ganzer Körper zitterte heftig. Ihr Herz schlug sehr schnell und es schien fast, als würde es ihr aus der Brust springen. Tränen rannen über ihr Gesicht und sie war sehr verängstigt.

Ihr Alptraum war so real gewesen! Sie konnte nicht aufhören zu weinen! Der Schmerz fühlte sich so real an…

Sie schlang die Arme um die Knie und rollte sich zu einem kleinen Ball zusammen. Sie weinte heftiger als jemals zuvor. Sie wollte ihre Augen nicht schließen! Sie würde nur ein Bild von Shikamaru sehen… tot.

„Shika…“ Sie schniefte.

Es war einfach so schwer! Was, wenn ihm etwas passiert war? Sie stand auf und schnappte sich irgendwelche Kleider. Sie zog sich schnell an und sprang aus dem Fenster. Sie rannte so schnell sie konnte.

Der Regen durchnässte sie, ihre Kleider, ihre Haare… auf ihrem Gesicht mischte er sich mit ihren salzigen Tränen. Matsch bespritzte ihr gesamten Beine, während sie lief, aber das war ihr egal! Nicht hatte mehr eine Bedeutung… nur er…

Ihr Herz begann schneller zu schlagen. 

„Bitte Shikamaru… sei okay! Bitte!“

Sie schickte mehr Chakra in ihre Füße und rannte schneller. ‚Es wird ihm gut gehen! Ich weiß es einfach!‘ Sie versuchte sich selbst zu überzeugen, aber trotzdem… das Gefühl von Leere in ihrem Herzen…

Sie kam an Shikamarus Haus an und stoppte aprupt. Was, wenn es ihm gut ging? NEIN! Es würde ihm gut gehen! Aber… würde es nicht komisch aussehen, wenn sie in seinem Haus war? Oh verdammt! Das war ihr egal!

Sie sammelte Chakra in ihren Füßen und lief die Wand hoch. Sie konnte ihre Tränen immernoch nicht kontrollieren. Sie musste wissen, dass es ihm gut ging! Sie dachte nicht mal daran, am Fenster zu klopfen. Sie offnete es und betrat den Raum.

Shikamaru hörte den Krach und wie der Blitz hatte er ein Kunai gezückt und hielt es an Inos Kehle.

„Ino?“

Sie stand dort und starrte ihn einige Sekunden lang an.

„Shi…“

Sie brach in Tränen aus und umarmte ihn wirklich fest. Er ließ das Kunai auf den Boden fallen wegen dem Aufprall ihres Körpers. Sie weinte nun so hemmungslos… aber sie war glücklich. Er war sicher! Es war nur ein blöder Alptraum gewesen!

Sie konnte sich nicht mehr kontrollieren. Ihre Beine verloren ihre Stärke und sie fiel beinahe, aber sie ließ Shikamaru nicht los. Er fing sie auf und umarmte sie auch.

Er konnte spüren, wie ihre heißen Tränen an seiner nackten Brust entlangflossen (Notiz des  Autors: Whohoo!) , wie ihr nasser Körper wie verrückt zitterte und ihr Herz wild schlug. Was zur Hölle war mit ihr passiert?

Ich weiß, ich neige dazu, unsicher zu sein

I know I tend to get so insecure

Das ist jetzt egal

It doesen't matter anymore

War es schon wieder wegen Sasuke? Dieser Bastard! Dieses Mal würde Shikamaru nicht nur zusehen! Wenn er irgendetwas getan hatte, um Ino so fertigzumachen, würde er dafür bezahlen! Shikamaru war es egal, wie stark er war! Er würde ihm die Nase brechen! Und ihm dann in den Arsch treten!

„Shikamaru…“, sagte Ino zwischen zwei mal schniefen und zog damit Shikamarus Aufmerksamkeit auf sich. Er sah zu ihr runter. Sie hatte die Augen geschlossen und ein leichtes Lächeln lag auf ihren Lippen. Die Tränen flossen immernoch und hinterließen eine dünne Linie auf ihrem schönen Gesicht.

„Hai, Ino?“

„Ich…“ sie zitterte ein bisschen und das Lächeln würde von einem Frösteln verdrängt. Sie öffnete ihre Augen. „Ich dachte, du wärst…tot! Ich meine, ich hab dich tot gesehen! In meinem Traum… ich meine Alptraum! Es war furchtbar…“

Shikamaru schaute sie überrascht an. Also, sie war in diesem Zustand… wegen ihm? Sie war so aufgekratzt, weil sie dachte, er wäre tot? Sie hatte gedacht, dass sie ihn nie mehr sehen und nie mehr mit ihm reden würde?

Er wusste nicht, was er sagen oder tun sollte… also umarmte er sie fest.

„Still Ino… mach dir keine Sorgen. Ich bin hier… Alles ist gut… du brauchst dir keine Sorgen machen.“

Sie wimmerte. Sie kämpfte mit den Tränen.

„Ich… ich konnte nichts tun, um dich zu retten! Ich stand nur dort und sah, wie du getötet wurdest! Es war… unertragbar!“

„Ino, beruhig dich. Denk nicht mehr daran.“

Sie umarmte ihn noch mehr (wenn das überhaupt noch möglich war! Sie waren sich so nah).
„Der Schmerz… Ich konnte es nicht ertragen! Es fühlte sich so real an! Ich wüsste nicht, was ich ohne dich tun sollte, Shika…“

„Still Ino… denk nicht mehr daran, okay? Vergiss es. Es ist vorbei…“

Er wiederholte die beruhigenden Worte und liebkoste ihr klammes Haar sanft. Sie sah so zerbrechlich aus… nur wegen ihm… Es schien, als hätte sich doch noch Gefühle für ihn, nach allem…